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Stadtregion S5 - Region S5

Was will der Verein Stadtregion S5?


In der Schweiz geniessen Themen rund um die Raum- und Verkehrsplanung einen hohen Beachtungsgrad. Eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist besorgt über den Verlust an Kulturland, über das immer weitere Ausgreifen von Siedlungen und über den wachsenden Flächenverbrauch für Verkehrswege. Volksabstimmungen, wie die Zürcher Kulturlandinitiative, die Revision des schweizerischen Raumplanungsgesetzes oder die Zweitwohnungs-Initiative, die allesamt zu Gunsten eines sparsamen Umgangs mit Bauland ausgegangen sind, sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

Diese Abstimmungen und zahlreiche weitere Meinungsäusserungen weisen darauf hin, dass man in der Schweiz zwar weiss, was man nicht will, nämlich die ungebremste Überbauung von Freiflächen. Weniger klar beantwortet wird jedoch die Frage, was man denn genau will. Zwar wird die innere Verdichtung, also das grössere, bzw. höhere und dichtere Bauen innerhalb bereits bebauter Flächen, als Lösungsansatz angepriesen. Aber das Bild von Hochhäusern in ländlichen Gemeinden löst nicht überall Begeisterung aus.

Soll die Frage, welche Rahmenbedingungen für die Entwicklung unseres Lebensumfeldes durch die Raum- und Orts- und Verkehrsplanung gesetzt werden, allein durch Fachleute und die Politik beantwortet werden oder ist dazu ein breiterer Meinungsfindungsprozess unter Einbezug der „normalen“ Bevölkerung notwendig? Der Verein «StadtregionS5 – die AgglOase zwischen Zürich und Rapperswil» ist überzeugt, dass es diesen breit angelegten Diskurs braucht. Dies erscheint uns umso wichtiger, als auch die Raum- und Verkehrsplanung in der Schweiz – wie eingangs aufgezeigt – den Instrumenten der direkten Demokratie unterliegt. Je breiter der Meinungsbildungsprozess angelegt werden kann, desto fundierter können sich die Leute zu Fragen der Raumplanung äussern. 

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