.
Stadtregion S5 - Region S5

News

Generalversammlung der vereinsmitglieder


Wir haben am 10. September 2015 unsere Jahresversammlung der Mitglieder erfolgreich durchgeführt. Es war eine ausgeprochen konstruktive und informative Sitzung, die dem Vorstand einige nützliche Anregung unterbreitete. 

Der Verein wird ab kommendem Jahr neben gezielt ausgesuchten und thematisierten Veranstaltungen, auch ein Projekt erarbeiten und dazu mit einigen Hochschulen in der Region Kontakt aufnehmen. Das Projekt soll Fragen versuchen zu beantworten, wie man die geforderte Verdichtung gesellschaftsverträglich umsetzen kann. Weiter wollen wir unseren Vorstand weiter verstärken, vornehmlich mit einer oder zwei Personen, die beruflich Berührungspunkte zu Raumplanung und/oder Archtektur haben. Dadurch können wir unsere Stossrichtung fokussieren und weitere Kontakte gewinnen. Unmittelbar umsetzen konnten wir an unserer Dübendorfer Veranstaltung bereits den Vorschlag eine Kollekte durchzuführen, die unsere Kasse etwas unterstützen würde. Das hat sich durchaus gelohnt.

An dieser Stelle danken wir dem Restaurant Salmen an der Freiestrasse in Uster für seine Gastfreundschaft.



ein neues werkzeug


Einfache Benachrichtigung der Vereins über Bauvorhaben

Mit dem unten stehen Link öffnet sich ein Google Formular über das sie den Verein Stadtregion S5 auf neue Bauvorhaben von Privaten oder auch Gemeinden in der Region aufmerksam machen können. Ihre Anregungen werden wir prüfen und gegebenenfalls in einem Newsletter veröffentlichen.

Ihre Angaben behandeln wir streng vertraulich.

Link zum Formular: Vorzeigeprojekte und Brennpunkte der Stadtregion S5





fünf Dörfer, eine Stadt


Der von seinem Posten als Stadtplaner Wetzikons abgetretene Patrick Neuhaus hat am 21. Juni 2014 einen höchst informativen und sehr interessanten Einblick in die Zentrumsentwicklung von Wetzikon gegeben.

Die Ortsplanung in Wetikon ist ausserordentlich komplex. Ein Grund dafür liegt in der Geschichte. Um 1860 besteht das heutige Wetzikon aus fünf isoliert liegenden Dörfern, die schematisch den fünf Augen auf einem Würfel entsprechen. Diese fünf Zivilgemeinden Wetzikons wuchsen entlang der bestehenden hisorischen Verkehrswegen nur langsam zusammen und bildeten um 1910 ein sternförmiges Strassendorf, wovon Ettenhausen bis heute ausgenommen ist. Ein konzentriert gelegenes Ortszentrum konnte sich so gar nicht entwickeln. Heute wird in Wetzikon die Bahnhofstrasse zwischen Unter- und Oberwetzikon als Zentrum wahrgenommen. Im Fokus der dortigen Zentrumsentwicklung steht bislang vor allem der Abschnitt zwischen Kirche und Stadthaus. 

Herr Neuhaus zeigte uns eindrücklich die Problematik: Wie soll man ein "Strassenzentrum" entwickeln, wo historische Bebauung, moderner Strassenverkehr mit ÖV, sowie Velofahrer und Fussgänger eine seit 150 Jahren bestehende Strassenbreite teilen müssen? Geplant ist zwischen Kirche und Stadthaus einen Strassenraum zu schaffen, den sich alle Verkehrteilnehmer teilen und aufeinander Rücksicht nehmen. Bis es so weit ist und der Kanton darüber befindet, (geplant wird seit acht Jahren!) versucht die Stadt den langsamen Verkehr in der zweiten Reihe, also hinter den Strassen säumenden Häusern hindurch zu führen.

Nicht ohne Stolz macht die Stadt auf die Grünräume aufmerksam, die Fjorden gleich in die bebaute Siedlungsfläche vordringen. Entlang dieser Grünräume macht die Stadt mit hölzernen Plattformen und Sitzgelegenheiten auf Aus- und Einsichten aufmerksam. 

Unter folgendem Link können Sie ein mehrseitiges PDF von Patrick Neuhaus runterladen, das eindrücklich die Verdichtung Wetzikons seit den vergangenen 154 Jahren überblickbar macht: Verdichtung Wetzikon.pdf


Bild Veranstaltung



    




        






Referat Schneeberger


Im Rohn Pavillon inmitten des Zellweger Parks referierte Pail Schneeberger, Redaktor bei der NZZ, über die Einflüsse und Wechselwirkungen der Raumplanung auf den Verkehr. Im Vergleich zur Pdiumssitzung konnten wir wieder mehr Zuhörer anlocken. Etwa 30 Gäste waren anwesend.

Als Fazit seines Vortrages kann gelten, dass viele Gemeinden und manchmal auch die Kantone selbst, die Zeicchen der Zeit noch nicht erkannt haben. Zum Beispiel in dem Arbeitsplätze schaffende Unternehmungen aus den urbanen Zentren weg in die Peripherie gesetzt werden, wohin die Arbeitnehmer pendeln müssen und so in den Zügen Plätze besetzen oder in ihren Autos zu Staus führen. Eine inhaltliche Zusammenfassung des Abends entnehmen Sie bitte dem unten verlinkten Artikel aus dem Anzeiger von Uster. Für eine nähere Vertiefung stellt uns Herr Schneeberger den gesamten Vortrag zum Download zur Verfügung. Für diesen Service danken wir ihm herzlich.

Das Einfamilienhaus ist nicht tot (AvU vom 22. März 2014) (PDF)

Zwischen baulicher Verdichtung und Stau auf der Autobahn (Vortrag von Paul Schneeberger) (PDF)


Bild Veranstaltung







Oben: Paul Schneeberger (vorne) wartet auf seinen Einsatz.

Unten: Der Rohn-Pavillon leuchtet nach Abschluss der Veranstaltung in die Nacht.




erste Podiumsdiskussion


Zum Thema «Gemeindeübergreifende Planung in der Praxis» haben am 6. Februar Wilhelm Natrup, Chef des kantonalen Amtes für Raumplanung, Lothar Ziörjen, Stadtpräsident von Dübendorf, Paul Schneeberger, Fachjournalist für Bauplanung bei der NZZ und Thomas Kübler, Stadtrat von Uster, Vorsteher der Abteilung Bau diskutiert.

Obgleich mehr Zuhörer erwünscht gewesen wären, haben die interessierten Anwesenden eine sehr informelle Debatte vernommen, die ziemlich tief in die Problematik der gegenwärtigen Planungswirklichkeit blicken liess.

Jeder der vier Mitwirkenden schilderte seine Erfahrungen, Probleme und Wünsche jeweils aus seinem berufbedingtem Blickwinkel. Eine inhaltliche Zusammenfassung des Abends entnehmen Sie bitte dem unten verlinkten Artikel aus dem Anzeiger von Uster. (Zweiseitiges PDF).

Die Probleme mit der Planung (AvU 8. Februar 2014)


Bild Veranstaltung







Oben: Hansruedi Galliker bei seiner Einleitung.

Unten: Thomas Kübler (Uster) im Gespräch mit Lothar Ziörjen (Dübendorf) und Stadträtin Barbara Thalmann.




Das erste werkstattgespräch war erfolgreich


Unser erstes Werkstattgespräch unter dem Patronat der Stadt Uster ist am 1. Oktober 2013 sehr erfolgreich verlaufen. Alle Beteiligten äusserten sich mit dem Ergebnis und dem öffentlichen Zuspruch sehr zufrieden. 

Es wurde daher beschlossen, die Gespräche auf ähnliche Art weiter zu führen. Ein Datum für die kommende Veranstaltung steht allerdings noch aus.

Download des Artikels aus dem AvU:

Uster plant gossstädtisch

Bild Veranstaltung